Sali

Sonnenhalb an den Hängen über dem Urnerboden liegt die Alp Sali. Sie erstreckt sich unterhalb der Jägerstöcke, die mit ihren steilen Wänden den nördlichen Abschluss des Urnerbodens bilden. Vom Gasthaus Sonne auf dem Urnerboden führt ein Weg hinauf zur Alp auf zirka 1700 m ü. M. Während zirka sieben Wochen beheimatet die Alp als Oberstafel einen Alpbetrieb mit Kühen. Unterstafel ist der Urnerboden.

Der Name Sali (Sale) leitet sich ab von Salweide, einer Weidenart, die häufig in Mooren und in Gebüschen vorkommt.

Auf der Alp Sali entsteht Alpkäse. In einem Sommer produziert der Älpler zirka 600 bis 700 Kilogramm. Er verkauft die Produktion ab Alp und später ab Hof in Bürglen.

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Robert Riedi-Baumann
Tel. 041 871 05 69