Alplen

In einem Talkessel auf 1850 bis 2000 m ü. M. liegt Alplen. Die Alp ist umgeben von hohen Bergen – von der Schächentaler Windgällen, dem Schwarz Stock und dem Alpler Stock. Die Alphütten liegen am rechten Talhang. Alplen ist via Klausenpassstrasse und der Alp Balm erreichbar oder von der Talstation der Seilbahn Glattalp im Kanton Schwyz aus. Die Alp dient einer Älplerfamilie mit 250 Rindern, 15 Kühen, 30 Ziegen sowie über 1000 Schafen als Hauptstafel. Eine Urner Sage erzählt von einem Fluch, der vor langer Zeit über Alplen gehangen haben soll. Jeden Sommer erkrankten die Ziegen, sie erblindeten und starben. Der Hirte Franzsepp wollte nicht weiter zusehen und handelte: Er verbrannte eine kranke Ziege und löste damit einen Hagelsturm aus. Der Sturm legte sich schliesslich, und von da an war die Alp von der Krankheit und vom Fluch befreit.

Im früheren Sprachgebrauch bedeutete der Name Alplen ganz einfach Alpgelände oder Gebiet mit Alpweiden. Auf Alplen entstehen verschiedene Milchprodukte: Neben Urner Alpkäse und Geiss­käse produziert der Älpler auch Käse mit Knoblauch-, Pfeffer-, Schnittlauch- oder Kümmelgeschmack und als Spezialität in Olivenöl eingelegten Ziegenkäse. Zudem stellt der Älpler Alpbutter und Joghurt her. Die meisten Produkte werden direkt auf der Alp verkauft.

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Alois Gisler-Imhof
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